{"id":9,"date":"2014-05-05T10:35:09","date_gmt":"2014-05-05T08:35:09","guid":{"rendered":"https:\/\/oejv-saarland.de\/?page_id=9"},"modified":"2026-02-28T23:31:41","modified_gmt":"2026-02-28T22:31:41","slug":"der-verein","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/oejv-saarland.de\/","title":{"rendered":"Der Verein"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_1660\" aria-describedby=\"caption-attachment-1660\" style=\"width: 2560px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/oejv-saarland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Wuchshuellen_Zuschnitt-scaled.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1660 size-full\" src=\"https:\/\/oejv-saarland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Wuchshuellen_Zuschnitt-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"942\" srcset=\"https:\/\/oejv-saarland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Wuchshuellen_Zuschnitt-scaled.jpg 2560w, https:\/\/oejv-saarland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Wuchshuellen_Zuschnitt-300x110.jpg 300w, https:\/\/oejv-saarland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Wuchshuellen_Zuschnitt-1024x377.jpg 1024w, https:\/\/oejv-saarland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Wuchshuellen_Zuschnitt-768x282.jpg 768w, https:\/\/oejv-saarland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Wuchshuellen_Zuschnitt-1536x565.jpg 1536w, https:\/\/oejv-saarland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Wuchshuellen_Zuschnitt-2048x753.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1660\" class=\"wp-caption-text\">Zeitgem\u00e4\u00dfe Jagd macht Kunststoff-Wuchsh\u00fcllen \u00fcberfl\u00fcssig.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>\u00d6kologischer Jagdverein Saarland e.V. \u2013 zeitgem\u00e4\u00df und aktiv!<\/h2>\n<p>Der Verein wurde am 04.07.2011 als &#8222;\u00d6kologisch Jagen im Saarland&#8220; in Saarbr\u00fccken gegr\u00fcndet und bekennt sich als zweitgr\u00f6\u00dfter Jagdverband im Saarland zu den Zielen des \u00d6JV-Deutschland (<a href=\"http:\/\/www.oejv.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00d6kologischer Jagdverband e.V.<\/a>). In diesem Zusammenhang m\u00f6chten wir Kenntnisse vermitteln, die zur Aus\u00fcbung einer zeitgem\u00e4\u00df ausgerichteten Jagd erforderlich sind.<\/p>\n<p>Jagd bedeutet f\u00fcr uns, Wild aus <strong>vern\u00fcnftigem Grund<\/strong> und <strong>handwerklich<\/strong> m\u00f6glichst perfekt und <strong>tierschutzgerecht<\/strong> zu erlegen und zu verwerten.<\/p>\n<p>Ein <strong>vern\u00fcnftiger Grund<\/strong> f\u00fcr das erlegen von Tieren ist f\u00fcr uns die Verwertung des Tieres und die Abwehr von Sch\u00e4den. Verwertung bedeutet neben der Nutzung des Wildbrets auch die Verwendung von B\u00e4lgen. Selbstverst\u00e4ndlich wollen auch wir die Erhaltung eines gesunden, der Natur und der Landeskultur angepassten Wildbestandes. Dabei sind die neuesten Erkenntnisse von \u00d6kosystem- und Wildtierforschung zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Wir lehnen ganz entschieden einen Wildbestand ab, der seiner Umwelt und damit seinem Lebensraum schadet und der f\u00fcr das Wild selbst immensen Stress bedeutet. &#8222;Troph\u00e4enernte&#8220; und m\u00f6glichst viel &#8222;Wildanblick&#8220; in den Revieren sind keine Legitimation die teils langfristige Sch\u00e4digung von Wald und Feld hinzunehmen. Hier endet die Freiheit des Einzelnen, und somit auch des J\u00e4gers und der J\u00e4gerin dort, wo die Rechte, hier insbesondere die Eigentumsrechte Anderer tangiert werden.<\/p>\n<p>Dass ohne massive Bejagung von Raubwild Tierarten wie Hase, Rebhuhn und Fasan keine \u00dcberlebenschance haben, k\u00f6nnen wir nicht nachvollziehen. Populationseinbr\u00fcche dieser Tierarten sind vor allem durch Ver\u00e4nderungen des Lebensraumes bedingt. Jagdmethoden wie Baujagd und die Fangjagd (von Ausnahmen abgesehen) sehen wir h\u00f6chst kritisch.<\/p>\n<p>Jagd ist f\u00fcr uns <strong>Handwerk<\/strong>. Eine gute Ausr\u00fcstung und jagdliche F\u00e4higkeiten, wie beispielsweise die Schie\u00dffertigkeit, sind f\u00fcr uns ein absolutes Muss. Traditionen, die den J\u00e4ger als etwas Besonderes herausstellen, wie bestimmte Formen des jagdlichen Brauchtums sehen wir als nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df an. B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen sollen uns genauso respektieren, so wie wir das Recht der nicht jagenden Bev\u00f6lkerung auf Nutzung der Landschaft zum Zwecke der Erholung anerkennen.<\/p>\n<p><strong>Tierschutzgerecht<\/strong> ist f\u00fcr uns eine durch einen vern\u00fcnftigen Grund legitimierte Jagd, die die Tiere, denen wir nachstellen und auch die Tiere, die wir als Jagdhelfer einsetzen, so wenig wie m\u00f6glich physisch und psychisch belastet. In diesem Zusammenhang von Waidgerechtigkeit zu sprechen, halten wir f\u00fcr unzutreffend. Waidgerecht jagen impliziert immer noch antiquierte ethische Aspekte. Wir wollen nur die Tierarten bejagen, deren Bejagung Sinn macht.<\/p>\n<p>Wir sind der Auffassung, dass die Jagd von der Bev\u00f6lkerung auch weiterhin Akzeptanz findet, wenn sie Rechte, wie die der Grundbesitzer, Landwirte, der Forstwirtschaft, der Erholungssuchenden Bev\u00f6lkerung aber auch den Tierschutz ausreichend ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6kologischer Jagdverein Saarland e.V. \u2013 zeitgem\u00e4\u00df und aktiv! Der Verein wurde am 04.07.2011 als &#8222;\u00d6kologisch Jagen im Saarland&#8220; in Saarbr\u00fccken gegr\u00fcndet und bekennt sich als zweitgr\u00f6\u00dfter Jagdverband im Saarland zu den Zielen des \u00d6JV-Deutschland (\u00d6kologischer Jagdverband e.V.). 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