{"id":1149,"date":"2012-09-25T23:38:11","date_gmt":"2012-09-25T21:38:11","guid":{"rendered":"https:\/\/oejv-saarland.de\/?p=1149"},"modified":"2015-09-30T12:31:11","modified_gmt":"2015-09-30T10:31:11","slug":"uvv-jagd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oejv-saarland.de\/?p=1149","title":{"rendered":"UVV Jagd"},"content":{"rendered":"<h2>Unfallverh\u00fctungsvorschrift Jagd (VJSG 4.4) vom 1. Januar 2000<\/h2>\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<p>\u00a7 1 Grunds\u00e4tze<br \/>\n\u00a7 1 Waffen und Munition<br \/>\n\u00a7 3 Aus\u00fcbung der Jagd<br \/>\n\u00a7 4 Besondere Bestimmungen f\u00fcr Gesellschaftsjagden<br \/>\n\u00a7 5 Nachsuche<br \/>\n\u00a7 6 \u00dcbungsschie\u00dfen<br \/>\n\u00a7 7 Hochsitze<br \/>\n\u00a7 8 Ordnungswidrigkeiten<br \/>\n\u00a7 9 Inkrafttreten<\/p>\n<p class=\"border\"><strong>\u00a7 1 Grunds\u00e4tze<\/strong><\/p>\n<p class=\"border\">Diese Unfallverh\u00fctungsvorschrift gilt f\u00fcr den Umgang mit Waffen und Munition sowie f\u00fcr die Aus\u00fcbung der Jagd.<\/p>\n<p class=\"border\"><strong>\u00a7 2 Waffen und Munition<\/strong><\/p>\n<p class=\"border\">(1) Es d\u00fcrfen nur Schu\u00dfwaffen verwendet werden, die den Bestimmungen des Waffengesetzes entsprechen und nach dem Bundesjagdgesetz f\u00fcr jagdliche Zwecke zugelassen sind. Die Waffen m\u00fcssen funktionssicher sein und d\u00fcrfen nur bestimmungsgem\u00e4\u00df verwendet werden.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 1<\/p>\n<ol>\n<li class=\"border\">Eine Waffe ist z. B. funktionssicher, wenn sie zuverl\u00e4ssig gesichert werden kann, ihr Verschlu\u00df dicht ist und wenn sie keine Laufaufbauchungen, Laufdellen oder die Funktionssicherheit beeintr\u00e4chtigende Rostnarben aufweist.<\/li>\n<li class=\"border\">Keine bestimmungsgem\u00e4\u00dfe Verwendung ist z. B. die Benutzung der Waffe zum<br \/>\n&#8211; Niederhalten von Z\u00e4unen beim \u00dcbersteigen,<br \/>\n&#8211; Aufsto\u00dfen von Hochsitzluken,<br \/>\n&#8211; Erschlagen des Wildes.<\/li>\n<li class=\"border\">Auf die einschl\u00e4gigen Bestimmungen<br \/>\n&#8211; des Waffengesetzes (WaffG),<br \/>\n&#8211; der Verordnungen zum Waffengesetz (WaffV),<br \/>\n&#8211; der Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (Waff VwV),<br \/>\n&#8211; des Bundesjagdgesetzes (BJG)<br \/>\nwird hingewiesen.<\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"border\">(2) Es darf nur die f\u00fcr die jeweilige Schu\u00dfwaffe bestimmte Munition in einwandfreiem Zustand verwendet werden.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 2<\/p>\n<ol>\n<li class=\"border\">Hinweise auf die verwendbare Munition geben z. B. die Angaben auf der Schu\u00dfwaffe.<\/li>\n<li class=\"border\">In nicht einwandfreiem Zustand ist z. B. feucht gewordene Munition, selbst wenn sie getrocknet wurde.<\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"border\">(3) Auch nicht gewerbsm\u00e4\u00dfig hergestellte Munition mu\u00df den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 3<\/p>\n<ol>\n<li class=\"border\">Hierzu geh\u00f6rt z. B. wiedergeladene Munition.<\/li>\n<li class=\"border\">Auf die einschl\u00e4gigen Bestimmungen des Waffengesetzes und des Sprengstoffgesetzes wird hingewiesen.<\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"border\">(4) Flintenlaufgescho\u00dfpatronen m\u00fcssen so mitgef\u00fchrt werden, da\u00df Verwechslungen mit Schrotpatronen ausgeschlossen sind.<\/p>\n<p class=\"border\"><strong>\u00a7 3 Aus\u00fcbung der Jagd<\/strong><\/p>\n<p class=\"border\">(1) Schu\u00dfwaffen d\u00fcrfen nur w\u00e4hrend der tats\u00e4chlichen Jagdaus\u00fcbung geladen sein. Die Laufm\u00fcndung ist stets &#8211; unabh\u00e4ngig vom Ladezustand &#8211; in eine Richtung zu halten, in der niemand gef\u00e4hrdet wird. Nach dem Laden ist die Waffe zu sichern.<br \/>\n(2) Eine gestochene Waffe ist sofort zu sichern und zu entstechen, falls der Schu\u00df nicht abgegeben wurde.<br \/>\n(3) Beim Besteigen von Fahrzeugen und w\u00e4hrend der Fahrt mu\u00df die Schu\u00dfwaffe entladen sein. Beim Besteigen oder Verlassen eines Hochsitzes, beim \u00dcberwinden von Hindernissen oder in \u00e4hnlichen Gefahrlagen m\u00fcssen die L\u00e4ufe (Patronenlager) entladen sein.<br \/>\n(4) Ein Schu\u00df darf erst abgegeben werden, wenn sich der Sch\u00fctze vergewissert hat, da\u00df niemand gef\u00e4hrdet wird.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 4<br \/>\nEine Gef\u00e4hrdung ist z. B. dann gegeben, wenn<\/p>\n<ul>\n<li class=\"border\">Personen durch Geschosse oder Gescho\u00dfteile verletzt werden k\u00f6nnen, die an Steinen, gefrorenem Boden, \u00c4sten, Wasserfl\u00e4chen oder am Wildk\u00f6rper abprallen oder beim Durchschlagen des Wildk\u00f6rpers abgelenkt werden,<\/li>\n<li class=\"border\">beim Schie\u00dfen mit Einzelgeschossen kein ausreichender Kugelfang vorhanden ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"border\">(5) Von Wasserfahrzeugen aus darf im Stehen nur geschossen werden, wenn das Fahrzeug gegen Umschlagen und der Sch\u00fctze gegen St\u00fcrzen gesichert sind.<br \/>\n(6) Bei einer mit besonderen Gefahren verbundenen Jagdaus\u00fcbung ist ein Begleiter zur Hilfeleistung mitzunehmen.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 6<br \/>\nBesondere Gefahren k\u00f6nnen sich ergeben z. B. durch Witterungs-, Gel\u00e4nde- und Bodenverh\u00e4ltnisse, vor allem im Hochgebirge, auf Gew\u00e4ssern und in Mooren oder bei der Nachsuche auf wehrhaftes Wild.<br \/>\n(7) Fangeisen d\u00fcrfen nur mit einer entsprechenden Vorrichtung gespannt und nur mit einem geeigneten Gegenstand ge- bzw. entsichert werden.<br \/>\n(8) Fangeisen d\u00fcrfen f\u00e4ngisch nur so aufgestellt werden, da\u00df keine Personen gef\u00e4hrdet werden.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 8<br \/>\nEine Gef\u00e4hrdung kann z. B. vermieden werden, wenn Fangeisen in verblendeten Fangbunkern, Fallenk\u00e4sten oder Fangburgen aufgestellt werden.<\/p>\n<p class=\"border\"><strong>\u00a7 4 Besondere Bestimmungen f\u00fcr Gesellschaftsjagden<\/strong><\/p>\n<p class=\"border\">(1) Bei Gesellschaftsjagden mu\u00df der Unternehmer einen Jagdleiter bestimmen, wenn er nicht selbst diese Aufgabe wahrnimmt. Die Anordnungen des Jagdleiters sind zu befolgen.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 1<br \/>\nZur Gesellschaftsjagd geh\u00f6ren z. B. Treibjagden und Dr\u00fcckjagden.<br \/>\n(2) Der Jagdleiter hat den Sch\u00fctzen und Treibern die erforderlichen Anordnungen f\u00fcr den gefahrlosen Ablauf der Jagd zu geben. Er hat insbesondere die Sch\u00fctzen und Treiber vor Beginn der Jagd zu belehren und ihnen die Signale bekanntzugeben.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 2<br \/>\nZur Belehrung geh\u00f6rt insbesondere der Hinweis auf die Vorschriften in Absatz 3 sowie in den Abs\u00e4tzen 6 bis 11.<br \/>\n(3) Sofern der Jagdleiter nichts anderes anordnet, ist die Waffe erst auf dem Stand zu laden und nach Beendigung des Treibens sofort zu entladen.<br \/>\n(4) Der Jagdleiter hat Personen, die infolge mangelnder geistiger und k\u00f6rperlicher Eignung besonders unfallgef\u00e4hrdet sind, die Teilnahme an der Jagd zu untersagen.<br \/>\n(5) Der Jagdleiter kann f\u00fcr einzelne Aufgaben Beauftragte einsetzen.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 5<br \/>\nZu den Aufgaben des Beauftragten k\u00f6nnen z. B. das Einweisen der Sch\u00fctzen in die Sch\u00fctzenst\u00e4nde und das F\u00fchren der Treiberwehr geh\u00f6ren.<br \/>\n(6) Bei Standtreiben haben der Jagdleiter oder die von ihm zum Anstellen bestimmten Beauftragten den Sch\u00fctzen ihre jeweiligen St\u00e4nde anzuweisen und den jeweils einzuhaltenden Schu\u00dfbereich genau zu bezeichnen. Nach Einnehmen der St\u00e4nde haben sich die Sch\u00fctzen mit den jeweiligen Nachbarn zu verst\u00e4ndigen; bei fehlender Sichtverbindung hat der Jagdleiter diese Verst\u00e4ndigung sicherzustellen. Sofern der Jagdleiter nichts anderes bestimmt, darf der Stand vor Beendigung des Treibens weder ver\u00e4ndert noch verlassen werden. Ver\u00e4ndert oder verl\u00e4\u00dft ein Sch\u00fctze mit Zustimmung des Jagdleiters seinen Stand, so hat er sich vorher mit seinen Nachbarn zu verst\u00e4ndigen.<br \/>\n(7) Wenn sich Personen in gefahrbringender N\u00e4he befinden, darf in diese Richtung weder angeschlagen noch geschossen werden. Ein Durchziehen mit der Schu\u00dfwaffe durch die Sch\u00fctzen- oder Treiberlinie ist unzul\u00e4ssig.<br \/>\n(8) Mit B\u00fcchsen- oder Flintenlaufgeschossen darf nicht in das Treiben hineingeschossen werden. Ausnahmen kann der Jagdleiter nur unter besonderen Verh\u00e4ltnissen zulassen, sofern hierdurch eine Gef\u00e4hrdung ausgeschlossen ist.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 8<br \/>\nBesondere Verh\u00e4ltnisse k\u00f6nnen z. B. gegeben sein durch die Gel\u00e4ndeform oder bei Ansitzdr\u00fcckjagden.<br \/>\n(9) Bei Kesseltreiben bestimmt der Jagdleiter, ab wann nicht mehr in den Kessel geschossen werden darf; sp\u00e4testens darf jedoch nach dem Signal &#8222;Treiber rein&#8220; nicht mehr in den Kessel geschossen werden.<br \/>\n(10) Die Waffe ist au\u00dferhalb des Treibens stets ungeladen, mit ge\u00f6ffnetem Verschlu\u00df und mit der M\u00fcndung nach oben oder abgeknickt, zu tragen. Bei besonderen Witterungsverh\u00e4ltnissen kann der Jagdleiter zulassen, da\u00df Waffen geschlossen und mit der M\u00fcndung nach unten getragen werden, wenn sie entladen sind.<br \/>\n(11) Durchgeh- oder Treibersch\u00fctzen d\u00fcrfen w\u00e4hrend des Treibens nur entladene Schu\u00dfwaffen mitf\u00fchren. Dies gilt nicht f\u00fcr Feldstreifen und Kesseltreiben.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 11<br \/>\nDas Mitf\u00fchren der Schu\u00dfwaffe kann f\u00fcr den Durchgeh- oder Treibersch\u00fctzen zweckm\u00e4\u00dfig sein<\/p>\n<ul>\n<li class=\"border\">f\u00fcr den Fangschu\u00df,<\/li>\n<li class=\"border\">f\u00fcr den Schu\u00df auf vom Hund gestelltes Wild.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"border\">(12) Bei Gesellschaftsjagden m\u00fcssen sich alle an der Jagd unmittelbar Beteiligten deutlich farblich von der Umgebung abheben.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 12<br \/>\nAls deutlich farbliche Abhebung eignen sich bei Treibern, Treiber- und Durchgehsch\u00fctzen z. B. gelbe Regenbekleidung oder Brustumh\u00e4nge in orange-roter Signalfarbe, bei Sch\u00fctzen z. B. ein orangerotes Signalband am Hut.<br \/>\n(13) Bei schlechten Sichtverh\u00e4ltnissen hat der Jagdleiter die Jagd einzustellen.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 13<br \/>\nSchlechte Sichtverh\u00e4ltnisse liegen z. B. vor bei dichtem Nebel, einsetzender Dunkelheit oder Schneetreiben.<\/p>\n<p class=\"border\"><strong>\u00a7 5 Nachsuche<\/strong><\/p>\n<p class=\"border\">(1) Der Hundef\u00fchrer wird durch den Unternehmer oder seinen Beauftragten als Jagdleiter bestimmt; er hat damit Weisungsrecht bei der Nachsuche, falls weitere Personen beteiligt sind.<br \/>\n(2) Der Hundef\u00fchrer mu\u00df die notwendige pers\u00f6nliche Schutzausr\u00fcstung benutzen.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 2<br \/>\nHierzu kann z. B. das Tragen von Schutzbrille und Schutzhandschuhen geh\u00f6ren.<br \/>\n(3) Der Lauf der Waffe ist vor eindringenden Fremdk\u00f6rpern zu sch\u00fctzen.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 3<br \/>\nHierzu eignen sich z. B. Klebestreifen aus durchschie\u00dfbarem Material.<br \/>\n(4) Kinder und Jugendliche d\u00fcrfen nicht an der Nachsuche teilnehmen.<br \/>\n(5) Der Unternehmer hat bei der Nachsuche f\u00fcr die Bereitstellung von Erste-Hilfe-Material zu sorgen.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 5<br \/>\nAuf die Unfallverh\u00fctungsvorschrift &#8222;Erste Hilfe&#8220; (VSG 1.3) wird verwiesen.<br \/>\n(6) Es gelten im \u00fcbrigen die Vorschriften von \u00a7 4 Abs\u00e4tze 2, 3, 5, 6, 7, 10 und 12 entsprechend.<\/p>\n<p class=\"border\"><strong>\u00a7 6 \u00dcbungsschie\u00dfen<\/strong><\/p>\n<p class=\"border\">(1) Das \u00dcbungsschie\u00dfen ist nur auf beh\u00f6rdlich zugelassenen Schie\u00dfst\u00e4nden erlaubt.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 1<\/p>\n<ol>\n<li class=\"border\">Die beh\u00f6rdliche Zulassung kann auf Grundlage des Bundesimmissionsschutzgesetzes oder des Waffengesetzes erfolgen.<\/li>\n<li class=\"border\">Auf die Schie\u00dfstandordnung und die Schie\u00dfvorschrift des Deutschen Jagdschutz-Verbandes e. V. wird hingewiesen.<\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"border\">(2) Beim Schie\u00dfen ist geeigneter Geh\u00f6rschutz zu tragen.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 2<br \/>\nAls geeigneter Geh\u00f6rschutz sind z. B. Geh\u00f6rschutzkapseln anzusehen. Auf die Unfallverh\u00fctungsvorschrift &#8222;Allgemeine Vorschriften f\u00fcr Sicherheit und Gesundheitsschutz &#8220; (VSG 1.1) wird verwiesen.<\/p>\n<p class=\"border\"><strong>\u00a7 7 Hochsitze<\/strong><\/p>\n<p class=\"border\">(1) Der Unternehmer mu\u00df sicherstellen, da\u00df<\/p>\n<ol>\n<li class=\"border\">Hochsitze, ihre Zug\u00e4nge sowie Stege fachgerecht errichtet und mit Einrichtungen gegen das Abst\u00fcrzen von Personen gesichert sind,<\/li>\n<li class=\"border\">bei ortsver\u00e4nderlichen Hochsitzen die Standsicherheit gew\u00e4hrleistet ist,<\/li>\n<li class=\"border\">Hochsitze vor jeder Benutzung, mindestens jedoch einmal j\u00e4hrlich, gepr\u00fcft werden,<\/li>\n<li class=\"border\">nicht mehr ben\u00f6tigte Einrichtungen abgebaut werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"border\">Durchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 1 Ziffer 1<\/p>\n<ol>\n<li class=\"border\">Als Absturzsicherung bei Ansitzleitern wird die Waffenauflage angesehen.<\/li>\n<li class=\"border\">Auf die Unfallverh\u00fctungsvorschrift &#8222;Allgemeine Vorschriften f\u00fcr Sicherheit und Gesundheitsschutz&#8220; (VSG 1.1) und die Unfallverh\u00fctungsvorschrift &#8222;Arbeitsst\u00e4tten, bauliche Anlagen und Einrichtungen&#8220; (VSG 2.1) wird verwiesen.<\/li>\n<li class=\"border\">Als fachgerecht hergestellt gelten Jagdeinrichtungen, wenn z. B. die Hinweise in der Brosch\u00fcre &#8222;Sichere Hochsitzkonstruktion&#8220; beachtet sind.<br \/>\nDurchf\u00fchrungsanweisung zu Absatz 1 Ziffer 2<br \/>\nAuf die Unfallverh\u00fctungsvorschrift &#8222;Technische Arbeitsmittel&#8220; (VSG 3.1) wird verwiesen.<\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"border\">(2) Aufgenagelte Sprossen sind nur an geneigt stehenden Leitern zul\u00e4ssig. Sie sind mit den Leiterholmen fest zu verbinden und auf diesen nach unten hin abzust\u00fctzen.<\/p>\n<p class=\"border\"><strong>\u00a7 8 Ordnungswidrigkeiten<\/strong><\/p>\n<p class=\"border\">Ordnungswidrig im Sinne des \u00a7 209 Absatz 1 Nr. 1 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) handelt, wer vors\u00e4tzlich oder fahrl\u00e4ssig den Bestimmungen des<br \/>\n\u00a7 2 Abs. 1,<br \/>\n\u00a7 3 Abs. 1 Satz 1,<br \/>\n\u00a7 4 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2, 3, 6, 7, Abs. 8 Satz 1, Abs. 10 Satz 1 oder Abs. 11 Satz 1,<br \/>\n\u00a7 5 Abs. 4,<br \/>\n\u00a7 6 Abs. 1 oder<br \/>\n\u00a7 7 Abs. 1 Ziffern 3 oder 4<br \/>\nzuwiderhandelt.<\/p>\n<p class=\"border\"><strong>\u00a7 9 Inkrafttreten<\/strong><\/p>\n<p class=\"border\">Diese Unfallverh\u00fctungsvorschrift tritt am 1. Januar 2000 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Unfallverh\u00fctungsvorschrift &#8222;Jagd&#8220; (UVV 4.4) vom 1. Januar 1981 au\u00dfer Kraft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unfallverh\u00fctungsvorschrift Jagd (VJSG 4.4) vom 1. 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