Abschuss einer trächtigen Luchsin im Bayerischen Wald

Geschrieben von RGF am in Veröffentlichungen

Pressemitteilung des Ökologischen Jagdvereins Bayern

Ulsenheim, 22. Mai 2013

Nur mit Betroffenheit, Wut und Zorn kann man die Meldung aufnehmen, dass nach der vor einem Jahr vergifteten Luchsin Tessa erneut im gleichen Landkreis Regen ein Luchsin, die drei Föten inne hatte, mit Schrot geschossen gefunden wurde. Es ist erbärmlich, wie hier die Ausbreitung einer mit viel Engagement und finanziellen Mitteln geförderten Art brutal verhindert wird.
Es zeigt sich wieder einmal, dass das, was die Bayerische Luchsbeauftragte Sybille Wölfel unlängst formulierte, bittere Wahrheit ist: Der unübersehbare „Umsatz“ in bestens geeigneten Luchsgebieten „hat mit natürlicher Mortalität nichts mehr zu tun“ (ÖkoJagd 2013-1, S. 51). Da sind Kräfte am Werk, die den Mitjäger Luchs nicht wollen. Wenn man die Ausbreitung dieser faszinierenden Tierart will, muss man diesen das Handwerk legen.
Der ÖJV Bayern fordert daher mit Nachdruck die strafrechtliche Verfolgung dieser Tat. Ein erneut erfolgloses Geplänkel wäre fatal. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt der ÖJV Bayern für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, 3.000,- € aus.

gez.
Dr. Wolfgang Kornder
1. Vorsitzender

Streit um Blei in der Munition der Jäger

Geschrieben von RGF am in Veröffentlichungen

Unsere Pressemitteilung zum Thema – bereits aus Dezember 2012:
ÖJiS-Jäger setzen Zeichen für mehr Verbraucher- und Umweltschutz

Seit rund 3 Jahren wird heftig über die Vor- und Nachteile des Einsatzes bleifreier Jagdmunition diskutiert. Obwohl viele Länder, darunter die USA und Schweden schon seit Jahren auf bleifreie Alternativen setzen um Verbraucher, Greifvögel und Umwelt zu schützen, scheiterte die Umstellung in Deutschland bisher an einer Allianz einer einflussreichen konservativen Jägerschaft auf der einen und den Munitionsherstellern auf der anderen Seite.

Vor allem das erwiesene Sterben von Greifvögeln hatte in der Vergangenheit verantwortlich handelnde Regierungen aufgerufen, den Einsatz bleihaltiger Munition auf der Jagd zu verbieten.
Im Saarland wurde im Jahr 2011 der Einsatz bleifreier Jagdmunition für den SaarForst Landesbetrieb, der den flächenmäßig größten Waldbesitz im Saarland auch jagdlich verwaltet angeordnet, um Verbraucher und Umwelt zu schützen.

„Verantwortliches jägerisches Handeln bedeutet, vermeidbare Belastungen von Mensch, Tier und Umwelt mit schädlichen Substanzen auszuschließen. Da es technisch ausgereifte Alternativen zur bleihaltigen Munition gibt, sollten verantwortliche Jäger umgehend auf bleifreie Jagdmunition umstellen“, so die beiden Vorsitzenden Manfred Hoffmann und Bea Stalter. Das Argument die oft großen Vorräte an bleihaltiger Munition erst zu verschießen zieht nicht, dies kann z.B. schadlos in den Schießständen beim Übungsschießen erfolgen.

Neben der Belastung für den Mensch, wird in der ganzen Diskussion die Belastung für den Naturhaushalt vernachlässigt, denn nicht unwesentliche Mengen durchschlagen den Wildkörper und landen eben in der Natur. „Im Saarland ist der Einsatz von Bleischrot an Wasserflächen bereits verboten, nun muss auch ein Verbot von bleihaltiger Munition im Wald und der Flur folgen“, so Manfred Hoffmann.
Der noch junge Verein Ökologisch Jagen im Saarland „ÖJiS“, der nach der Vereinigung der Jäger des Saarlandes der mitgliederstärkste Jagdverein im Saarland ist, hat deshalb den Best-Wild-Standard entwickelt. Verbraucher können nun über die Geschäftsstelle des Vereines nicht nur bleifrei erlegtes Wildbret beim örtlichen ÖJiS-Jäger erwerben, auch andere Substanzen incl. der oft vollzogenen Versorgung der Wildtiere mit artfremdem Futter findet nicht statt. „Wild soll nach Wild schmecken und nicht nach Mais und anderem Kraftfutter“, so die beiden Vorsitzenden abschließend.

Ministerin Aigner knickt vor ewiggestrigen Bremsern ein

Geschrieben von RGF am in Veröffentlichungen

Bundesregierung ist nun Schlusslicht in der Jagdpolitik

Kürzlich wurde vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) ein „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften“ übermittelt. Im Anschreiben vom 27. November 2012 stand einführend „Der Gesetzentwurf ist mit den Bundesressorts abgestimmt.“ Zweck des Gesetzes war die Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) zur Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften.

Die Reaktion auf die Vorgaben des EGMR war von der Absicht getragen, die Möglichkeit zum Ausscheiden aus der Jagdgenossenschaft sehr eng zu definieren und viele zu berücksichtigende, hindernde Belange auszuweisen, z.B. auch „des Schutzes der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft vor übermäßigen Wildschäden“ oder des „Naturschutzes und der Landschaftspflege“. „Die Befriedung kann räumlich auf einen Teil der Antragsfläche sowie zeitlich beschränkt werden“ oder „Die zuständige Behörde kann eine beschränkte Jagdausübung auf den für befriedet erklärten Grundflächen anordnen, soweit dies zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden … erforderlich ist … Kommt der Grundeigentümer der Anordnung nicht nach, so kann die zuständige Behörde für dessen Rechnung die Jagd ausüben lassen.“ waren weitere mögliche Einschränkungen. Der Entwurf des neuen § 6a geht sogar so weit, dass der ausgetretene Grundeigentümer den Wildschaden der Jagdgenossen unter bestimmten Voraussetzungen anteilig zu ersetzen hat, auch die Wildfolge bleibt bestehen. Der ÖJV, der eine effiziente Jagdausübung insbesondere zur Entwicklung naturnaher, klimaplastischer Wälder für zwingend erforderlich hält, kann mit diesen Regelungen leben.

So weit, so erwartungsgemäß – auch wenn nach den Erläuterungen der abzuwägenden Belange eine Gefährdung z.B. vorliegt, „wenn die Befriedung die Durchführung einer Bewegungsjagd im betroffenen Jagdbezirk unzumutbar erschweren würde. Denn ohne Bewegungsjagd lassen sich die dem Gemeinwohl verpflichteten Ziele der Jagd nicht erreichen.“ Eine für das BMELV durchaus progressiv zu nennende Äußerung.

Doch nach dem § 6a wurde eine Änderung des § 28 ergänzt: „(5) Die Fütterung von Wild ist verboten. Die zuständige Behörde kann eine beschränkte Fütterung anordnen, soweit dies zur Vermeidung von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung erforderlich ist.“ Und in einem neu angefügten Absatz 6 wird die Verabreichung von Arzneimitteln und Aufbaupräparaten nur mit Zustimmung der obersten Landesbehörden gestattet.

In den Erläuterungen dazu sind jetzt aus dem BMELV gänzlich neue, völlig unerwartete Töne zu vernehmen: „Fütterungen sind aus biologischer Sicht nicht sinnvoll, da beispielsweise Rehe im Winter über entsprechende Anpassungsmechanismen verfügen. Die Fütterung führt zu unnatürlich hohen Wildpopulationen mit der Folge erhöhter Risiken für Wildschäden. Nur unter besonderen Umständen … kann eine Fütterung gerechtfertigt sein. Durchschnittliche winterliche Verhältnisse allein reichen dazu nicht aus.“ und „Die Verabreichung von Arzneimitteln … an Wild dient grundsätzlich dazu, dessen Gesundheitszustand nach menschlichen Maßstäben zu verbessern. Dies trägt zu höheren Wildpopulationen bei und geht mit einer Gefährdung von öffentlichen Belangen, wie einem erhöhten Risiko von Wildschäden einher. Außerdem konterkariert die Medikamentierung die gewünschte natürliche Auslese.“

Stellen die vorgenannten Aussagen schon nahezu einen Paradigmenwechsel des in der Vergangenheit veränderungsunwilligen, Probleme hartnäckig verleugnenden Hauses dar, so mutet der folgende Satz aus dem Anschreiben völlig visionär an: „Darüber hinaus erfolgt in einem gesonderten Rechtssetzungsverfahren eine Änderung der Bundesjagdzeitenverordnung, in der – neben ohnehin 1:1 umzusetzenden Vorschriften zur Beschränkung der Jagd auf Heringsmöwe und Saatgans (Umsetzung des AEWA-Abkommens) – die Verlängerung der Jagdzeit auf den Rehbock bis zum 31. Januar eines Jahres vorgesehen ist.“

Altgediente ÖJV-Aktive seufzten ergriffen „Dass wir das noch erleben dürfen“, die fortschrittlichen der angeschriebenen Verbände entwarfen bereits an Lobeshymnen erinnernde Stellungnahmen, da kam postwendend am 3. Dezember die Ernüchterung in Form einer Mitteilung des Staatssekretärs Robert Kloos höchstpersönlich: „Nach einer weiteren Abstimmung auf Leitungsebene wird die Bundesregierung den Gesetzentwurf nun ausschließlich auf die zur Umsetzung des Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte notwendigen Vorschriften begrenzen. Damit werden die Vorschriften bezüglich des Fütterungs- und Medikamentenverabreichungsverbotes sowie die für einen späteren Zeitpunkt geplante Änderung der Jagdzeiten nicht weiter verfolgt.”
Da fragt man sich, wer diese Leitungsebene ist und wo sie Ihren Sitz hat. Ist diese so plötzliche wie peinliche Sinnesänderung als Kniefall vor den ewiggestrigen Elementen der konservativen Jägerschaft zu sehen oder einer tief sitzenden Angst vor der eigenen Courage geschuldet? Ministerin Ilse Aigner schreckt bei der Einkassierung dieser sinnvollen und praxisgerechten Vorschläge angesichts der Lobby der retardierenden Kräfte und dinosaurierhaften Bedenkenträger vor keinem Gesichtsverlust zurück.

Die Möglichkeit, erste Bausteine einer notwendigen umfassenden Novellierung des jagdrechtlichen Rahmens umzusetzen, wurde vertan. Wir werden Zeugen einer betrüblichen Darbietung im jagdpolitischen Panoptikum eines desolaten und kraftlosen Ministeriums in einer ebensolchen Regierungskoalition. Dem Vernehmen nach hatte Umweltminister Peter Altmaier die Aufnahme der fortschrittlichen Regelungen im Interesse einer naturnahen Waldentwicklung veranlasst, leider fehlte ihm anscheinend der lange Atem, dies auch durchzustehen.

Die momentane Absage an eine bundeseinheitliche Neuregelung bedeutet natürlich keinen dauerhaften Stillstand bei der Weiterentwicklung des jagdrechtlichen Rahmens. Insbesondere die erweiterten Gestaltungsmöglichkeiten auf Länderebene werden in Zukunft verstärkt genutzt werden. In Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein werden derzeit ökologische Jagdgesetze erarbeitet, in Rheinland-Pfalz und Sachsen sind schon einzelne Verbesserungen vorgenommen worden. Die Bundesregierung und das BMELV werden von fortschrittlichen und pragmatischen Ländern derzeit links und rechts überholt und auf dem jagdpolitischen Abstellgleis landen. Von einer Meinungsführerschaft und Vorreiterrolle sind sie weiter denn je entfernt

Der ÖJV wird mit allen an einer zukunftsweisenden Regelung interessierten Kräften aus Waldwirtschaft, Naturschutz und Tierschutz zu sinnvollen Gesetzesnovellierungen beitragen.

Elisabeth Emmert, ÖJV-Bundesvorsitzende

Bleifreie oder bleihaltige Jagdmunition

Geschrieben von RGF am in Veröffentlichungen

Kein Unterschied bei der Tötungswirkung festgestellt

Pressemitteilung vom 29.11.2012
Cornelia Behm MdB, Sprecherin für Ländliche Entwicklung und für Waldpolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Behm: „Weg für Verbot bleihaltiger Jagdmunition müsste jetzt frei sein“

„Das lang erwartete Ergebnis des Forschungsprojektes zur Tötungswirkung von Büchsenmunition ist offenbar eindeutig: Es wurde nach über 11.000 Abschuss- und Laborberichten kein Unterschied zwischen bleihaltiger und bleifreier Munition festgestellt. Damit ist der seit langem geforderte Nachweis, dass die Tötungswirkung bleifreier Munition im Vergleich zu der bleihaltiger Munition aus Tierschutzsicht ausreichend stark ist, erbracht. Damit müsste nunmehr der Weg für das Verbot bleihaltiger Jagdmunition frei sein.“ So kommentiert die Sprecherin für Waldpolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Cornelia Behm, die Ergebnisse des Forschungsprojektes nach Bekanntgabe durch den Deutschen Jagdschutzverband, dem das Agrarministerium die Ergebnisse offenbar exklusiv vorgestellt hat.

„Aber der Deutsche Jagdschutzverband ist offenbar ein schlechter Verlierer,“ ergänzt Behm. „Nicht nur, dass er bereits vorsorglich die nächste aufwändig zu untersuchende Frage präsentiert und bei der Bundesregierung durchgesetzt hat. Hinzu kommt, dass er bereits einen Tag später wieder die altbekannten Zweifel von Jägern an der Tötungswirkung bleifreier Jagdmunition streut.“

„Warum müssen erst noch die Ergebnisse des Projekts ‚Lebensmittelsicherheit von jagdlich gewonnenem Wildbret‘ abgewartet werden?“ fragt Behm. „Wir wissen doch, dass Seeadler und andere Wildtiere an Bleivergiftung sterben, nachdem sie durch Bleimunition belastetes Aas gefressen haben. Warum reicht dem Jagdschutzverband diese Tatsache in Verbindung mit dem Nachweis, dass weder ein erhöhtes Risiko für Jagdunfälle noch ein Unterschied bei der Tötungswirkung festgestellt werden konnte, nicht als Wissensgrundlage aus? Warum muss erst noch ein weiteres Mal nachgewiesen werden, dass auch Menschen durch Reste von Bleimunition imWildbret gefährdet werden können? Warum leidet der Jagdschutzverband so sehr unter bleifreier Jagdmunition, dass er auf diese unsägliche Verzögerungstaktik setzt?“

„Die Forderung des Jagdschutzverbandes nach Erweiterung der Aussagen zur Ballistik und zur Einsatzentfernung auf der Munitionsverpackung und nach Überarbeitung der gesetzlichen Mindestanforderungen an Jagdmunition ist demgegenüber nachvollziehbar und sollte aufgegriffen werden. Darüber hinaus sollte auch ein Zulassungsverfahrung für Jagdmunition eingeführt werden.“

UN-Auszeichnung für BUND-Projekt „Rettungsnetz Wildkatze“

Geschrieben von RGF am in Veröffentlichungen

BUND Saar am Projekt beteiligt

Pressemitteilung vom 26. September 2012, BUND Saar

Saarbrücken / Erfurt. Für sein „Rettungsnetz für die Wildkatze“ wurde der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) als Projekt der neuen UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Der Leiter des deutschen UN-Dekade-Zentrums, Dr. Markus Große Ophof, übergab im Rahmen des Deutschen Naturschutztags in Erfurt die Urkunde. Das Vorhaben, einen bundesweiten Waldbiotop-Verbund zu schaffen und so ein „Rettungsnetz für die Wildkatze“ zu knüpfen, ist damit in die UN-Liste herausragender Projekte zur Bewahrung biologischer Vielfalt aufgenommen.

Wildkatze © BUND/T. Stephan

Wildkatze © BUND/T. Stephan

Der thüringische BUND-Landesgeschäftsführer Dr. Burkhard Vogel dankte im Namen aller projektbeteiligten Landesverbände, darunter das Saarland, für die Auszeichnung: „Es ist uns eine Ehre, dass unser Vorhaben der Wiedervernetzung von Waldlebensräumen von der UN-Dekade Biologische Vielfalt anerkannt wurde. Es freut uns umso mehr, da vor kurzem im Thüringer Korridor, der im Rahmen des Projekts entstand, die erste Wildkatze nachgewiesen wurde. Das motiviert uns für alle weiteren Vorhaben im bundesweiten Projektgebiet.“
Der Leiter des deutschen UN-Dekade-Zentrums, Dr. Große Ophof, lobte zur Verleihung: „Die scheue Wildkatze ist eine Sympathiefigur für die Vermittlung des Biodiversitätsgedankens. Das deutschlandweite BUND-Projekt zur Wiedervernetzung der Wälder verknüpft auf einzigartige Weise große Visionen mit lokalen Aufklärungs- und Schutzprojekten.“
Der BUND Saar nimmt seit 2009 am Projekt teil. „Das Saarland hat gemeinsam mit Rheinland-Pfalz einen bedeutenden Anteil an den Wildkatzenvorkommen in Mitteleuropa und somit eine besondere Verantwortung für diese seltene Katze. Der Wildkatze geht es nur dort gut, wo die Wälder nicht oder naturnah bewirtschaftet werden. Dies trifft aber auch für viele andere Arten zu, wie Fledermäuse oder holzbewohnende Insekten. Somit hilft das Projekt nicht nur der Wildkatze, sondern auch Hunderten anderen Tieren und Pflanzen“, so Christoph Hassel, Vorsitzender des BUND Saar.
Zur Vorbereitung eines saarländischen Wildkatzenwegeplans untersucht der BUND die Verbreitung der Wildkatze im Saarland. In den vergangenen Jahren wurden altbekannte Vorkommen bestätigt und neue entdeckt. Der BUND Saar beteiligt sich auch an der bundesweiten genetischen Untersuchung der Populationen, um so die Verwandtschaftsverhältnisse der voneinander isolierten Wildkatzenbestände zu erforschen.

Auch Matto Barfuss, UN-Dekade-Botschafter, Naturschützer und Künstler unterliegt der Faszination wilder Katzen. „Kaum jemand wird in seinem Leben jemals die Chance haben, eine Wildkatze in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Trotz dieser Distanz gelingt es dem BUND, uns diese heimische Katze nahe zu bringen“, so Matto Barfuss. „Die Erhaltung der biologischen Vielfalt ist eine zentrale Herausforderung, und der BUND geht diese Aufgabe mit dem Wildkatzen-Projekt sehr engagiert an.“

Weiterführende Links:
Das BUND-Wildkatzenprojekt
Die UN-Dekade Biologische Vielfalt
BUND Saar
Matto Barfuss

Kontakt:
BUND Saar
Evangelisch-Kirch-Straße 8
66111 Saarbrücken
Tel. 0681-813700
Email: info@bund-saar.de
www.bund-saar.de